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Auf die Plätze, fertig, IMPFEN: Ihr Starter-Leitfaden

Qualifizieren, einrichten, vorbereiten: Mit diesem Leitfaden starten Sie strukturiert in die Vorbereitungsphase!
Veröffentlicht: 30.04.2026
Apothekerin überreicht Patienten Impfausweis in stilisiertem Impfzimmer.

1. Qualifikation im Team klären

Am Anfang steht die Frage: Wer darf impfen? Das dürfen nur ​approbierte Apothekerinnen und Apotheker, die über die Qualifikation nach § 20c IfSG verfügen. Sie übernehmen federführend Aufklärung, Anamnese, Einwilligung und Impfung. PTAs dürfen sie dabei aber bei der Vorbereitung der Impfung oder der Dokumentation unterstützen. ​

Mehr über die verschiedenen Rollen in einer Impf-Apotheke und ihre Rechte erfahren Sie in diesem Artikel:

2. Impfraum festlegen und Behördenmeldung vorbereiten

Wo in der Apotheke wollen Sie impfen? Der Impfraum muss unter anderem die Hygieneanforderungen erfüllen und die Privatsphäre der Patientinnen und Patienten schützen. Zusätzlich ist ein Bereich für die Nachbeobachtung einzuplanen. Die vorgesehenen Räume müssen der zuständigen Behörde spätestens eine Woche vor Aufnahme der Impfungen angezeigt werden.1 


Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel:

3. Abläufe definieren und festhalten

Die Durchführung von Schutzimpfungen muss im Qualitätsmanagementsystem (QMS) der Apotheke beschrieben werden. Dazu gehören Standardarbeitsanweisungen für Aufklärung, Anamnese, Impfung, Nachsorge, Hygiene, Arbeitsschutz, Dokumentation und Notfallmanagement.2 



Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel:

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4. Start-Equipment, Hygiene und Notfallmanagement sichern

Vor dem Start müssen Hygienepläne angepasst oder ergänzt werden. Impfungen zählen zu den Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen; entsprechende Arbeitsschutzmaßnahmen sind verbindlich umzusetzen. Außerdem ist ein schriftlicher Notfallplan vorzuhalten, inklusive der vorgeschriebenen Notfallarzneimittel und klarer Zuständigkeiten.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel:

5. Materialien und Dokumente vorbereiten

Stellen Sie rechtzeitig vor dem Start sicher, dass Sie alle benötigten Unterlagen griffbereit haben: Aufklärungsbögen, Anamnesebögen, Einwilligungserklärungen, Dokumentationsvorlagen und Impfbescheinigungen. Auch die Meldung der durchgeführten Impfungen an das Robert Koch-Institut sollte organisatorisch vorbereitet sein. In der Praxis erfolgt diese Übermittlung oft über digitale Meldesysteme wie DEMIS oder automatisiert über angebundene Portale​​. 

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel:

6. Erste Impfungen: klein anfangen, dann durchstarten

Für viele Apotheken hat es sich bewährt, zunächst mit überschaubaren Impfumfängen zu beginnen – etwa mit festen Terminen oder einzelnen Impftagen. So lassen sich Abläufe erproben, das Zusammenspiel im Team einüben und Anpassungen vornehmen, bevor das Angebot ausgeweitet wird.2 Hilfreich kann es dabei sein, Impfangebote zunächst zu Zeiten anzubieten, in denen viele Patientinnen und Patienten gut erreichbar sind – etwa auch am Mittwochnachmittag, samstags, in den frühen Abendstunden oder während der Mittagspause.

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Quellen
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NP-DE-GVU-WCNT-260013, 04/2026